Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie
 Universitätsmedizin Leipzig

Gesprächsgruppe für Betroffene

In der ambulanten psychosozialen Betreuung von Tumorpatienten haben Gruppeninterventionen einen großen Stellenwert. Sie bieten Patientinnen und Patienten emotionale Unterstützung durch Mitbetroffene, können Stigmatisierung und soziale Isolation vermindern, schaffen ein Gefühl des Zusammenhalts und geben eine Möglichkeit, negative Gefühle auszudrücken und neue Verhaltensweisen im geschützten Rahmen auszuprobieren. Ein frühzeitiges Angebot an Gruppeninterventionen kann Patientinnen und Patienten in ihrer Krankheitsverarbeitung unterstützen und psychische Folgestörungen verhindern helfen.
Die psychosoziale Beratungsstelle für Tumorpatienten und Angehörige bietet strukturierte Gesprächsgruppen mit den Zielen an, personale und soziale Ressourcen der Patienten zu stärken, sowie die Kompetenz der Einzelnen im Umgang mit der Erkrankung und den damit einhergehenden Veränderungen zu verbessern. Darüber hinaus soll zu einer Verbesserung der Lebensqualität und der Kommunikation mit Angehörigen und medizinischem Personal beigetragen werden.

Zielgruppe: Krebspatientinnen und -patienten unabhängig von der Art der Tumordiagnose, der derzeitigen Behandlung oder der Zeit seit Diagnosestellung

Angebot: regelmäßig stattfindende Gesprächsgruppen

Kontakt: 0341-97-15407

 
Letzte Änderung: 12.02.2010, 22:43 Uhr | Redakteur: Martin Neef
Zurück zum Seitenanfang springen
Zurück zum Seitenanfang springen
Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie