Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie
 Universitätsmedizin Leipzig

Beratung für krebskranke Eltern

Eine bösartige Tumorerkrankung verändert nicht nur das Leben des Betroffenen selbst, sondern auch das aller Familienmitglieder. Besonders Kinder leiden unter den veränderten Lebensumständen. Die Situation von Kindern, deren Mutter, Vater oder Großelternteil an Krebs erkrankt ist, wird häufig unterschätzt und oft nicht ausreichend berücksichtigt. Bei betroffenen Kindern werden in einigen Fällen Anhaltspunkte für psychische Auffälligkeiten gefunden, die sich auch auf soziale Kontakte, Schulleistungen, Verhalten und das körperliche Befinden auswirken können. Den betroffenen Eltern fällt es häufig schwer, mit ihren Kindern über die Erkrankung zu reden, und sie fühlen sich unsicher in der Art und Weise, ihre Kinder altersgemäß über die Diagnose aufzuklären.
Mit der Elternsprechstunde soll für betroffene Eltern ein Beratungsangebot geschaffen werden, um offen über die Krankheit und deren Folgen kommunizieren zu können, die besonderen Belastungen des Alltags mit der Erkrankung zu meistern und auf Sorgen und Ängste der Kinder eingehen zu können.

Zielgruppe: Patientinnen und Patienten mit Tumorerkrankungen

Umsetzung: Einzelberatung nach individueller Terminvereinbarung

 
Letzte Änderung: 15.04.2011, 13:40 Uhr | Redakteur: Martin Neef
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