Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie
 Universitätsmedizin Leipzig

Psychoonkologische Datendatei als Public-Use-File

SPSS-Datei mit psychoonkologischen Originaldaten
zum Projekt ‚Urteilungsschwankungen bei der Selbsteinschätzung der psychosozialen Situation von Krebspatienten“
gefördert von der Deutschen Krebshilfe, Förder-Nummer 107 447
Laufzeit 2007-2009, Projektleitung: Prof. Andreas Hinz

Download SPSS-Datei (SAV 217 kB)

Nutzungsrechte:
Die Datei ist als Public-Use-File freigegeben. Sie kann ohne Entgelt genutzt werden.
Werden die Daten zu Publikationen genutzt, so erbitte ich eine Information darüber. Ebenfalls bitte ich um eine Information über geplante Nutzungen als Publikationen, um Parallel-Publikationen zu vermeiden.
Rückfragen richten Sie bitte an: andreas.hinz@medizin.uni-leipzig.de

Personen:
Die in die Datei eingeschlossenen Personen sind Krebspatienten, welche im Zeitraum von 2007 bis 2008 in stationärer Behandlung waren.

Zeitpunkte:
Die Patienten wurden zu drei Messzeitpunkten befragt.
T1: Während des Klinikaufenthalts
T2: 2 Wochen nach Entlassung
T3: 3 Monate nach Entlassung

Fragebögen:
Zunächst wurden einige anamnestische und krankheitsbezogene Daten erfragt.
Anschließend kamen die folgenden Fragebögen zum Einsatz:
EORTC QLQ-C30: (Aaronson et al., 1993)
FLZ M: Fragebogen zur Lebenszufriedenheit (Herschbach & Henrich, 2000)
LOT-R: Life Orientation Test (Optimismus) (Scheier, Carver & Bridges, 1994)
PHQ-4: Angst und Depressivität (Kroenke et al., 2009)
HADS: Hospital Anxiety and Depression Scale (Zigmond & Snaith, 1983)
SF-8: Short-Form 8: Gesundheitsbezogene Lebensqualität (Ware et al., 1999)
HSI: Hornheider Screening Instrument (Strittmatter et al., 2000)

Datei-Struktur:
Es handelt sich um eine SPSS-Datei.
Die Daten der Fragebögen sind in der Datei durchgängig in der Form eingegeben, dass die Antwortalternativen in Zahlen von 1 (ganz links stehende Antwortkategorie) bis n (ganz rechts stehende Antwortkategorie) angegeben sind. Dabei wird zunächst nicht berücksichtigt, ob die Items bei der Skalenbildung mit Werten von 0 oder von 1 beginnen. Ebenso bleibt die Polung zunächst unberücksichtigt.
Beispielsweise bei der HADS haben alle Items in der Datei Werte von 1 bis 4. Diese sind dann auf den Wertebereich von 0 bis 3 zu transformieren und ggf. zu invertieren (umzupolen).
Die Variablenbezeichnungen beginnen mit dem Messzeitpunkt und kennzeichnen dann Fragebogen und Item-Nummer.

Anamnestische Daten:
Um keine Rückschlüsse auf die konkreten Personen zuzulassen, werden aus Datenschutzgründen die Angaben zu anamnestischen und klinischen Daten stark gekürzt, und es werden zwei Zusammenfassungen vorgenommen. Zum einen werden die Krebslokalisationen (Variable Tumor) in Gruppen zusammengefasst. Zum anderen wird das Alter nicht in Jahren, sondern in Kategorien angegeben. Als Kennzeichen der Alterskategorie steht in der SPSS-Datei das mittlere Alter der Kategorie. Die Kategorien haben (mit Ausnahme der Rand-Kategorien) eine Breite von 5 Jahren. Die Kategorie 28-32 Jahre wird durch 30 ausgedrückt, die Kategorie 33-37 Jahre durch die 35 usw.

Publikationen zum Datensatz:

Zenger, M., Ernst, J., Götze, H., Stolzenburg, J.-U. & Hinz, A. (2010). Betreuungsbedarf und Betreuungswunsch von Patienten mit Prostatakarzinom – eine Längsschnitterhebung. Zeitschrift für Medizinische Psychologie, 19, 51-59.

Zenger, M., Lehmann-Laue, A., Stolzenburg, J.-U., Schwalenberg, T., Ried, A. & Hinz, A. (2010). The relationship of quality of life and distress in prostate cancer patients compared to the general population. GMS Psychosocial Medicine, 7, Doc 02.

Zenger, M., Brix, C., Borowski, J., Stolzenburg, J.-U. & Hinz, A. (2010). The impact of optimism on anxiety, depression and quality of life in urogenital cancer patients. Psycho-Oncology, 19, 879-886.

Zenger, M., Glaesmer, H., Höckel, M. & Hinz, A. (2011). Pessimism predicts anxiety, depression and quality of life in female cancer patients. Japanese Journal of Clinical Oncology; 41: 87-94.

Hinz, A., Finck Barboza, C., Zenger, M., Singer, S., Schwalenberg, T. & Stolzenburg, J.-U. (2011). Response shift in the assessment of anxiety, depression and perceived health in urologic cancer patients: an individual perspective. European Journal of Cancer Care, DOI: 10.1111/j.1365-2354.2011.01256.x

 
Letzte Änderung: 28.04.2016, 10:17 Uhr | Redakteur: Barbara Brendel
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